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Alle Jahre wieder am Wochenende vor Himmelfahrt!

Unser kleiner Planet In der ganzen Republik findet man freudig erregte Männer jeden Alters, die Ihre Maschinen bepacken, teils als wollten sie eine Runde drehen, teils als wollten sie zum Nordkap reisen. Doch alle haben dasselbe Ziel, in diesem Jahr die Südeifel in die der Ausrichter des Masonic Biker Treffens Br. Karl-Heinz geladen hatte.

So unterschiedlich wie die Männer, ihr Alter, ihre Maschinen und auch ihre Packkünste waren, so unterschiedlich waren auch die gewählten Anreiserouten, von der schnellen Strecke über die Autobahn bis hin zum Sightseeing durch traumhafte Landschaften.

So war es nicht verwunderlich dass die Brüder nacheinander in kleineren und größeren Gruppen das Ziel für dieses Wochenende erreichten. Jeder neu ankommende Bruder wurde freudig begrüßt, teils als alter Bekannter, teils als neuer Teilnehmer. Allen gemeinsam war die Herzlichkeit die in der Gruppe der Masonic Biker ihre Spitze findet, entsteht sie doch aus der herzlichen Brüderlichkeit wie sie eben unter Freimaurern aber auch unter Bikern gelebt wird. Diese doppelte Verbundenheit führt in der Gruppe zu einem fühlbaren Wohlbehagen welches spontan auf jeden neu ankommenden Bruder ausstrahlt und diesen in Besitz nimmt.

Mag es auch sein, dass das prompt bereitgestellte Kaltgetränk, in aller Regel war es ein hopfenhaltiges, die Brüder positiv auf das Wochenende einstimmte. Diese Stimmung sollte das ganze Wochenende über halten und sich durch die ein oder andere gemeinsame Aktion noch verstärken.

Das Hotel war fest in der Hand der Masonic Biker, die Organisation des Wochenendes, die unserer Br. Karl-Heinz hauptsächlich allein gestemmt hat, war bemerkenswert. Wie unter Brüdern nicht anders zu erwarten wurde Br. Karl-Heinz nicht im Stich gelassen als zu späterer Stunde noch zwei Brüder gemeinsam anreisten die auch gern ein Zimmer geteilt hätten. Auf die Frage wer von den derzeit noch allein im Zimmer wohnenden Brüder denn bereit wäre umzuziehen wurde umgehend durch die Bereitschaft eines Bruders in die Tat umgesetzt.

Das Abendessen am Freitag deutete an, auf welch gute Verpflegung wir uns freuen durften. Der Freitag klang mit vielen Gesprächen und so manchem Tropfen teils erst spät nach Mitternacht aus.

Am Samstag stand nach einem kräftigendem Frühstück eine gemeinsame Ausfahrt an. Wie schon seit vielen Jahren gelebte Tradition begannen wir diese mit dem „Biker-Ritual", was genaugenommen ein Zeremonial ist.

Zeremonial 2019

Für die alten Hasen immer wieder eine heitere Einstimmung auf die Tour, für die neuen Brüder ein anderer Betrachtungswinkel auf die gelebte bzw. umgesetzte Freimaurerei. Inmitten des „Biker-Rituals" beginnt dann die eigentliche Ausfahrt, die, wie könnte es anderes sein, angeführt wurde durch Br. Karl-Heinz. Seine mit Br. Willie abgestimmte Strecke führte uns durch Deutschland, Belgien und Luxemburg. Die gewählte Route vermied die großen und überfüllten Straßen und führte uns durch kleinere Straßen mit schönen Schwüngen, traumhaften Landschaften, historisch bedeutsamen Punkten (Europadenkmal) und grenzüberschreitend auf unsere Reise. Ein regionstypisches Mal und die Besichtigung einer Burg waren ebenfalls Stationen des Tages bevor es auf den letzten Teil der Tour ging.

Vianden 2019

Nach der Rückkehr von der Tour fanden wir uns wieder im „Biker-Ritual", wer die Tour jetzt mit der Zeichnung einer TA vergleicht, der liegt gar nicht so falsch. Nach Abschluss des „Biker-Rituals" wurden die Fahrzeuge ordentlich im Hof des Hotels geparkt. Die meisten Brüder entspannten sich bei einem Kaltgetränk, während die Brüder der Loge Zur Vaterlandsliebe im Or. Koblenz den Tempel für die TA I im großen Zelt einrichteten. Wie üblich bei unseren Zusammenkünften sollte auch dieses Jahr eine reguläre TA I nicht fehlen. Für viele sicher ein besonderes Erlebnis, wurde dieses Jahr nach dem Ritual der 3WK gearbeitet. Bemerkenswert an dieser Stelle war, dass ausgerechnet Bruder Alex - Außenstehenden sei verraten, das er blind ist - uns in seiner Zeichnung die Augen öffnete.

Tempel 2019

Nach der TA I hieß es dann Stärkung vom Grill, zünftig, deftig und hervorragend. Das Bikerherz hatte alles was es sich wünschen konnte. Der GBaW muss wohl ebenfalls Masonic Biker sein, denn er hatte Befehl an Petrus erlassen die Wolkentore geschlossen zu halten.

Auch dieser Abend wurde lang, war doch allen bewusst, dass dies Treffen nach dem Frühstück am Sonntag bereits wieder zu Ende sein würde. Nach einer für viele kurzen aber maßvollen Nacht waren alle bester Laune am nächsten Morgen zum Frühstück erschienen und es hieß nun Abschied zu nehmen von diesem hervorragenden Treffen und auf Wiedersehen zu sagen.

Unser aller Dank geht zuallererst an Br. Karl-Heinz, der dieses Treffen quasi im Alleingang auf die Beine gestellt und durchgeführt hat. Ein 3x3 auf Br. Karl-Heinz.

Des Weiteren Dank an Br. Willie, der mehr im Hintergrund (Unterstützung Tour und mit der Infrastruktur Webseite, Mailing etc.) eine ideale Ergänzung / Unterstützung war. Da passte es auch gut, dass er aus der Loge Zur Vaterlandsliebe kommt und seine Masonic Biker Brüder zur Ausrichtung der TA I gewinnen konnten. Auch Euch hierfür nochmals Danke.

Allen Brüdern die zum Gelingen des Treffens beigetragen haben durch ihre Teilnahme, sei hier ebenfalls gedankt.

Der Chronist ist hocherfreut, tiefbewegt, glücklich und zufrieden von einem viel zu kurzen Wochenende zurück in seine Heimat und wartet bereits gespannt auf die Einladung zum Masonic Biker Treffen 2020.

Ole

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